











{"id":1162,"date":"2019-03-20T14:32:33","date_gmt":"2019-03-20T13:32:33","guid":{"rendered":"https:\/\/kd1611032-002-rur-onl.kds1.rundrweb.com\/wp\/?page_id=1162"},"modified":"2019-09-10T09:20:27","modified_gmt":"2019-09-10T07:20:27","slug":"archiv","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.exterstahl.com\/de\/archiv\/","title":{"rendered":"Archiv"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"wp-block-heading\">Archiv<\/h1>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>F\u00fcr die Zukunft gut ger\u00fcstet<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">EXTERSTAHL hat in 20 Jahren keine Verluste gemacht <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der  Name EXTERSTAHL steht seit 1994 f\u00fcr die zuverl\u00e4ssige Lieferung von  Flach- und Langprodukten aus Stahl. In den letzten Jahren hat sich das  von der Stahlindustrie unabh\u00e4ngige Unternehmen zu einem Logistikzentrum  f\u00fcr die Anarbeitung von Coils entwickelt. Die Gruppe mit Hauptsitz in  Linz verf\u00fcgt \u00fcber ein Service-Center im \u00f6sterreichischen Krems an der  Donau sowie Tochterunternehmen in Kroatien und Bosnien-Herzegowina.<\/strong><br \/><br \/>Das Stahl-Service-Center in Krems verf\u00fcgt \u00fcber eine sehr gute trimodale Anbindung und ist spezialisiert auf warmgewalzte Bleche in  allen g\u00e4ngigen G\u00fcten. Dazu z\u00e4hlen u. a. unlegierte Baust\u00e4hle,  mikrolegierte Feinkornbaust\u00e4hle bis S700MC, Druckbeh\u00e4lterst\u00e4hle,  wetterfeste Baust\u00e4hle sowie St\u00e4hle zur Kaltverformung.  <br \/>Auf einer hochmodernen Querteilanlage stellt EXTERSTAHL Bleche mit  engsten Ma\u00dftoleranzen her. Angeboten werden warmgewalzte Stahlbleche bis  2.075 mm Breite und bis zu 16.000 mm L\u00e4nge, bei einer Materialdicke von  2 bis 15 mm.  <br \/><br \/>Die g\u00e4ngigsten Stahlg\u00fcten in vielen Standard- und  Nichtstandardabmessungen werden mit dem Vormateriallager abgedeckt.  Falls etwas nicht vorhanden ist, wird es \u00fcber Stahlwerke kurzfristig  beschafft. Die Stahlcoils stammen ausschlie\u00dflich von namhaften und  ausgew\u00e4hlten europ\u00e4ischen Stahlwerken, zu denen enge und langfristige  Handelsbeziehungen bestehen.  <br \/><br \/>Die eigene Verfrachtung garantiert eine zuverl\u00e4ssige Lieferung je  nach Wunsch per Schiff, Bahn oder LKW an jeden gew\u00fcnschten Ort, auch  just in time. Insgesamt verf\u00fcgt die Gruppe neben den gro\u00dfen  Freilagerfl\u00e4chen \u00fcber rd. 20.000 m2 weitere Lager- und  Produktionsfl\u00e4chen mit hochmoderner Ausstattung. Das \u00f6sterreichische  Unternehmen bietet schwarze, gebeizte und geb\u00fcrstete Oberfl\u00e4chen an.  Auch schwarze Coils werden bei EXTERSTAHL aus Qualit\u00e4tsgr\u00fcnden nur in  der Halle gelagert. Beim B\u00fcrsten wird der nicht festhaftende Zunder  mechanisch entfernt und anschlie\u00dfend abgesaugt. So bleibt die f\u00fcr die  Laserschneidleistung f\u00f6rderliche Mikrozunderschicht intakt. Bei  geb\u00fcrstetem Material ist ein \u00d6lauftrag als Korrosionsschutz nicht  notwendig, wird aber optional angeboten. Auch das Plasma- und das  Autogenschneiden geh\u00f6ren zum Angebot der Gruppe. Geschnitten werden  Stahlbleche mit einer Dicke von 2 bis 200 mm bis zu einer Breite von  3.000 mm.  <br \/>EXTERSTAHL beliefert Kunden in \u00d6sterreich und in den meisten Nachbarl\u00e4ndern, wobei der Exportanteil bei rd. 70 % liegt.  <br \/><br \/>Die Abnehmer stammen aus den Bereichen Maschinen-, Fahrzeug- und  Kesselbau sowie Baumaschinen. Es handelt sich \u00fcberwiegend um  Stammkunden, zu denen langfristige Lieferbeziehungen bestehen. Im  Vertrieb sind mittel- und langfristige Rahmenlieferauftr\u00e4ge die Regel.  Der Kunde bestimmt Menge und Spezifikation der ben\u00f6tigten Bleche \u00fcber  einen angegebenen Zeitraum (ein Quartal, ein Halbjahr oder ein Jahr).  <br \/>EXTERSTAHL liefert zu einem vereinbarten Fixpreis kurzfristig nach  Abruf, wobei sowohl die Finanzierung als auch das Preisund das  Lagerrisiko von dem Unternehmen \u00fcbernommen werden.  <br \/><br \/>Im Herbst 2013 erfolgte mit der \u00dcbernahme des kroatischen  Unternehmens Zeljeznar der Einstieg in neue Produktbereiche sowie in den  Einzelhandel mit Eisenwaren am Standort Zagreb. Ein weiterer  Meilenstein in der Entwicklung der EXTERSTAHL-Unternehmensgruppe war im  Dezember 2013 die \u00dcbernahme des gesamten Lagerbestandes und der  Lagereinrichtungen der russischen Mechel-Gruppe im kroatischen Varazdin.   <br \/>Dar\u00fcber hinaus ist das Unternehmen Horex in Zagreb ein weiterer  wichtiger Standort der EXTERSTAHL-Unternehmensgruppe in Kroatien. Von  dort werden neben dem lokalen Markt auch Kunden in Ungarn, Slowenien,  Serbien, Rum\u00e4nien, Bulgarien und Bosnien beliefert. Zudem existieren  umfangreiche Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die Anarbeitung, Lagerung und den Vertrieb  von Stahlprodukten.  <br \/><br \/>(sm 14020173) <br \/>\u201estahlmarkt\u201c, Heft 02 \/ 2014, Seite 30  <br \/>\u00a9 Montan- und Wirtschaftsverlag, D\u00fcsseldorf <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vier Fragen an<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wolfgang D. Schepe, Eigent\u00fcmer der EXTERSTAHL-Unternehmensgruppe und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der EXTERSTAHL GmbH Linz<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Herr Schepe, wie unterscheidet sich Ihr Unternehmen von der Konkurrenz?<\/strong><br \/><br \/>Unser Erfolg hat vor allem zwei Gr\u00fcnde. Der erste ist die gute  Kundenorientierung. Dank unserer schlanken Organisationsstruktur k\u00f6nnen  wir gut auf die individuellen Vorstellungen unserer Kunden eingehen. Wir  werden vor allem als Lieferant von mittelst\u00e4ndischen Kunden mit  speziellen Anspr\u00fcchen bevorzugt, da diese Wert auf eine individuelle,  jedoch zuverl\u00e4ssige Versorgung mit Stahlblechen legen. Wenn der Kunde  mit uns Kontakt aufnimmt, wird er nicht innerhalb unseres Unternehmens  weitervermittelt, sondern hat einen fixen Ansprechpartner, der Fragen  zuverl\u00e4ssig und kompetent beantworten kann.  <br \/><br \/>EXTERSTAHL ist dar\u00fcber hinaus bekannt f\u00fcr seine Zuverl\u00e4ssigkeit in  qualitativer wie terminlicher Hinsicht, dies f\u00fchrt bei uns aber nicht zu  \u00fcberh\u00f6hten Preisen. Die durch die optimale Lage direkt am Wasserweg und  die schlanke Unternehmensstruktur entstehenden Kostenvorteile k\u00f6nnen an  die Kunden weitergegeben werden.  <br \/><br \/>Da unsere Anlagen auch in Krisenzeiten sehr gut ausgelastet sind,  erreichen wir eine sehr hohe Fixkostendegression. Das erlaubt uns, beim  Coileinkauf w\u00e4hlerisch zu sein. Wir kaufen ausschlie\u00dflich bei  qualifizierten Stahlherstellern, die uns regelm\u00e4\u00dfige Belieferungen  garantieren.  <br \/>Einerseits sind wir so in der Lage, die immer weiter steigenden  geforderten Qualit\u00e4tsstandards unserer Kunden zu erf\u00fcllen und auf  spezielle Anforderungen auch bei kleineren Losen einzugehen.Andererseits  k\u00f6nnen wir vielschichtige zus\u00e4tzliche Vorteile in der Logistik  anbieten.  <br \/><br \/><strong>Welche Bedeutung hat der internationale Stahlmarkt f\u00fcr Sie?<\/strong><br \/><br \/>In der Vergangenheit hatten wir beim Coileinkauf auch  Probelieferungen von au\u00dferhalb Europas. Diese sind jedoch aufgrund der  qualitativen Unsicherheiten und der langen Transportdauer derzeit f\u00fcr  uns nicht attraktiv. Wir beobachten die internationalen  Preisentwicklungen jedoch sehr genau und stellen sicher, dass wir im  Vormaterialeinkauf rechtzeitig auf Ver\u00e4nderungen reagieren k\u00f6nnen. Bei  einigen Produkten, die wir vertreiben, z.B. bei Quartoblechen, sind die  Lieferungen von Herstellern au\u00dferhalb Europas ein wichtiger Bestandteil  des Lagersortiments und ein Garant f\u00fcr konkurrenzf\u00e4hige Preise.  <br \/><br \/><strong>Wie wird sich EXTERSTAHL f\u00fcr die Zukunft aufstellen?<\/strong><br \/><br \/>Die EXTERSTAHL-Gruppe steht momentan besser da als je zuvor \u2013 und das im zwanzigsten Jahr ihres Bestands und nach f\u00fcnf  aufeinanderfolgenden Jahren der Absatzkrise auf dem Stahlmarkt.  <br \/>In keinem einzigen Jahr hatten wir Verluste zu verzeichnen und unsere Eigenkapitalquote lag zum letzten Jahresabschluss bei rd. 50 %.  <br \/>Somit sind wir gut ger\u00fcstet f\u00fcr ma\u00dfvolle Expansionen.  <br \/>Im Stahl-Service-Center in Krems betreffen die Expansionen insbesondere die schrittweise Erweiterung der Produktvielfalt sowie die  noch  <br \/>feinere Aufgliederung unserer Logistik. Nur so k\u00f6nnen wir die  st\u00e4ndig wachsenden Qualit\u00e4tsanforderungen unserer Kunden erf\u00fcllen. Die vor Kurzem fertiggestellte vierte Logistikhalle erlaubt uns seit Dezember 2013 die Produktion gr\u00f6\u00dferer Serien. Dadurch haben wir die historisch h\u00f6chste Anlagenproduktivit\u00e4t und noch k\u00fcrzere Lieferzeiten erreicht.  <br \/><br \/>Im Ausland investiert die Gruppe gezielt in die Erweiterung der Anarbeitung und des Produktsortiments.  <br \/>Grundlage daf\u00fcr sind die Ende 2013 erfolgten Asset Deals zur \u00dcbernahme der Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit eines Eisenwarenh\u00e4ndlers in Kroatien  <br \/>sowie die Lagereinrichtungen und Lagerbest\u00e4nde der Mechel Services in Varazdin, nahe der ungarischen Grenze. W\u00e4hrend sich einige  <br \/>Branchenriesen aufgrund stark zur\u00fcckgegangener Ums\u00e4tze und  Deckungsbeitr\u00e4ge wieder aus mehreren mittel- und osteurop\u00e4ischen M\u00e4rkten  zur\u00fcckziehen, r\u00fccken wir in das entstehende Vakuum nach und \u00fcbernehmen  deren Marktanteile.  <br \/><br \/><strong>Welche Prognosen haben Sie f\u00fcr das Jahr 2014?<\/strong><br \/><br \/>Die Prognosen gehen f\u00fcr 2014 f\u00fcr die meisten EU-L\u00e4nder wieder von einer leicht ansteigenden Nachfrage bei Stahlflachprodukten aus. Das  sp\u00fcren wir bereits: Unser Auftragsbuch f\u00fcr 2014 ist prall gef\u00fcllt. Trotzdem erwarten wir mittelfristig keine nachhaltigen Mengensteigerungen in unserem Marktbereich. Die Vertriebsmengen der Jahre 2005 bis 2007 sind wohl f\u00fcr immer Geschichte. Nicht zuletzt deshalb haben die in unserer Region bestehenden enormen \u00dcberkapazit\u00e4ten im Bereich der Stahl-Service-Center und des lagerhaltenden Stahlhandels bereits zu mehreren Standortschlie\u00dfungen gef\u00fchrt. Wir erwarten f\u00fcr 2014 noch andere Anlagenstilllegungen in unserem Marktbereich. Dabei d\u00fcrften insbesondere veraltete Anlagen oder solche mit einem ung\u00fcnstigen Standort betroffen sein.  <br \/><br \/>F\u00fcr den mittel- und osteurop\u00e4ischen Raum rechnen wir f\u00fcr 2014 noch  nicht mit einer Verbesserung der Marktsituation. Bedingt durch die  <br \/>Probleme des lokalen Bankensektors und die angespannte Budgetlage  ist nicht mit einer St\u00e4rkung der Inlandsnachfrage, z.B. durch  Infrastrukturma\u00dfnahmen, zu rechnen. Unsere T\u00e4tigkeit der letzten 18 Jahre in diesen M\u00e4rkten hat uns aber gezeigt, dass jegliche  Nachfrageentwicklung in den L\u00e4ndern der alten EU mit zeitlicher  Verz\u00f6gerung auch in den neuen EU-L\u00e4ndern sp\u00fcrbar wird. Das h\u00e4ngt offenbar mit der Tatsache zusammen, dass viele unserer Kunden in  Zentral- und Osteuropa als Subauftragnehmer f\u00fcr Gro\u00dfkonzerne in westeurop\u00e4ischen Volkswirtschaften arbeiten. Wir sehen unterm Strich also optimistisch in die Zukunft und sind daf\u00fcr gut ger\u00fcstet. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Interview \u201estahlmarkt\u201c, Heft 02 \/ 2014<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a href=\"https:\/\/www.exterstahl.com\/wp\/wp-content\/uploads\/exterstahl-prodanube-artikel.pdf\">exterstahl-prodanube-artikel<\/a><a href=\"https:\/\/www.exterstahl.com\/wp\/wp-content\/uploads\/exterstahl-prodanube-artikel.pdf\" class=\"wp-block-file__button\" download>Herunterladen<\/a><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Archiv F\u00fcr die Zukunft gut ger\u00fcstet EXTERSTAHL hat in 20 Jahren keine Verluste gemacht Der Name EXTERSTAHL steht seit 1994 f\u00fcr die zuverl\u00e4ssige Lieferung von Flach- und Langprodukten aus Stahl. In den letzten Jahren hat sich das von der Stahlindustrie unabh\u00e4ngige Unternehmen zu einem Logistikzentrum f\u00fcr die Anarbeitung von Coils entwickelt. 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